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Basketball WM 2006 in Japan

Eigene Gedanken und Kommentare zur Basketball WM 2006



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Donnerstag, 13. Juli 2006

Potrait Julian Sensley

Von kingcraft, 13:38
Portrait Julian Sensley

Ein sympathischer Koloss

Julian Sensley ist auf den ersten Blick fast ein Mann zum Fürchten, ein durchtrainierter 2,07 Meter großer Koloss. Jedoch nur auf den ersten Blick, denn sobald sein breites freundliches Grinsen auf dem Gesicht erscheint und er locker anfängt mit seinen Mitspielern zu spaßen, weiß man es besser: Julian ist ein sympathischer Typ. 1982 In New Orleans geboren und auf Hawaii aufgewachsen entdeckte er früh seine Leidenschaft für den Basketball. Wie viele Jungs in seinem Alter war Michael Jordan sein Vorbild und inspirierte ihn zu hartem Training. Die Schinderei machte sich bezahlt, und er übernahm in der Schulmannschaft eine tragende Rolle. Er führte die Kalaheo „Mustangs“ in die Endrunde und wurde 1999 zum „
Oahu Interscholastic Association player of the year“ gewählt.

Nach seiner Highschool-Zeit erhielt Julian Sensley einige viel versprechende Angebote von amerikanischen Colleges. Viel wurde ihm zugesagt, doch oft blieb es bei leeren Versprechen, und so entschloss er sich nach einigen turbulenten Jahren zur Rückkehr in seine Heimat. An der „University of Hawaii“ knüpfte er mit der Trikotnummer 41 an seine frühen Erfolge an. Bei den „Hawaii Warrios“, welche die zu Amerika gehörende Inselkette im pazifischen Ozean in der NCAA repräsentieren, spielte Julian Sensley auf der Forward-Position. Schon in seiner ersten Saison 2003/04 erarbeitete er sich einen Stammplatz und startete daraufhin in sämtlichen Spielen. In 33 Partien erzielte er 25 Mal zweistellige Punktwerte und durfte sich zum Ende der Spielzeit zu den erfolgreichsten zehn Reboundern und Assist-Gebern der Saison zählen.

In der Saison 2004/05 präsentierte Julian Sensley eine deutliche Entwicklung, zunehmend übernahm er die Verantwortung in wichtigen Phasen der Spiele. In der Spielzeit 2005/06 setzte „The Prodigal Son“ (der verlorene Sohn), wie ihn die Fans und Mitspieler mit Spitznamen tauften, seine Entwicklung mit überragenden Leistungen fort. Mit durchschnittlich 17,6 Punkten und 5,8 Rebounds pro Spiel führte er die „Hawaii Warriors“ durch die Saison. An seiner Universität spielte er sich in den elitären Kreis der wenigen Spieler, die in die Basketball-Geschichte ihrer Mannschaft eingingen. In nur drei Spielzeiten spielte er sich unter die zehn besten Punktesammler, Rebounder und Assist-Geber und verbuchte als einziger Spieler aus Hawaii mehr als 1000 Punkte und 500 Rebounds während seiner bisherigen Warriors-Karriere.

Julian Sensley ist ein absoluter Allrounder. Bei seiner beachtlichen Körpergröße von 2,07 Metern ist er nicht nur ein guter Rebounder, sondern verfügt auch über einen soliden Wurf. Dank seiner Spielübersicht versteht er es, seine Mitspieler in Szene zu setzen und kann sich beim Zug zum Korb auf seine Athletik verlassen. Auf dem Feld gehört er zu den ruhigen Akteuren, die ohne viele Worte und das Bedürfnis im Mittelpunkt zu stehen ihr Team zum Sieg führen können. Seine Variabilität ist auch den Agenten der NBA-Mannschaften nicht verborgen geblieben, und so wurde er in diesem Sommer bei diversen Mannschaften in der „Summer- League“ vorstellig. Ob ihn sein Weg in die NBA oder in das europäische Ausland führen wird, wird sich noch zeigen. 

Julian Sensley könnte zum „X-Faktor“ der deutschen Nationalmannschaft avancieren. Er verleiht der deutschen Auswahl ein Stück Unberechenbarkeit und könnte einen entscheidenden Part in Dirk Bauermanns Erfolgskonzept für die WM 2006 in Japan übernehmen.

Sonntag, 02. Juli 2006

Spielerportrait: Pascal Roller

Von kingcraft, 19:47

Spielerportrait: Pascal Roller

Das erste Spielerportrait dieser Seite soll Pascal Roller, dem Point Guard der Deutschen Nationalmannschaft gewidmet sein.

Pascal Roller wurde am 20.11.1976 in Heidelberg geboren. Er begann im frühen Teenager Alter das Basketball spielen im Verein von USC Heidelberg. Dort spielte er bis 1996, danach wechselte Roller zum USC Freiburg wo er mit Robert Maras, seinem Kollegen bei der Deutschen Nationalmannschaft zusammen spielte. Wenig später wechselte er wie Robert Maras zu den Opel Skyliners Frankfurt. Dort begann sein Aufstieg nach oben. Bei der Basketball Weltmeisterschaft 2002 in Indianapolis gewann er mit der Deutschen Nationalmannschaft die Bronzemedaille. Im Spiel um Platz 3 schlug man Neuseeland mit 117:95. Der nächste Erfolg kam dann in der Saison 2003/04: Mit den Opel Skyliners wird Pascal Roller Deutscher Basketball Meister. Frankfurt gewann 3:2 nach Spielen gegen den Finalgegner GHP Bamberg. In diesem Jahr wird Pascal Roller MVP (Most Valuable Player) der Basketball Bundesliga. Im nächsten Jahr erreichte man wieder das Finale gegen Bamberg, aber diesmal verlor man mit 2:3. Im Sommer 2005 ein neues Highlight für Pascal Roller: Mit der Deutschen Nationalmannschaft gewann Roller die Silber Medaille bei der EM in Serbien. Man unterlag im Finale Griechenland mit 62:78. Roller unterschrieb nach der EM 2005 einen „Rentenvertrag“ in Frankfurt der 6 Jahre lang gültig ist. In diesen 6 Jahren darf Roller ein Jahr im Ausland spielen. Er persönlich favorisiert einen Wechsel nach Spanien oder Italien. In der Saison 2005/06 war Roller meist verletzt. Ein Muskelfaserriss ließ ihn lange zurückfallen. Dadurch musste er meistens von der Bank zusehen wie seine Skyliners gegen den Abstieg spielten.

In der nächsten Saison jedoch will er wieder angreifen und die Hessen wieder in die oberen Regionen der Tabelle führen.

Pascal Roller gehört zum festen Inventar der Basketball Bundesliga (BBL). Eine BBL ohne ihn…..das ist schon fast undenkbar. Bei der WM hofft ganz Basketball Deutschland das er gut in Form ist!!!

Pascal Roller (li.); Rechte: dpaRoller in Aktion (links)

Quelle: Selbst geschrieben!!! Infos wie Geburtsort usw. Wikipedia!