Potrait Julian Sensley
Von kingcraft, 13:38Portrait Julian Sensley
Ein sympathischer Koloss
Julian Sensley ist auf den ersten Blick fast ein Mann zum Fürchten, ein durchtrainierter 2,07 Meter großer Koloss. Jedoch nur auf den ersten Blick, denn sobald sein breites freundliches Grinsen auf dem Gesicht erscheint und er locker anfängt mit seinen Mitspielern zu spaßen, weiß man es besser: Julian ist ein sympathischer Typ. 1982 In New Orleans geboren und auf Hawaii aufgewachsen entdeckte er früh seine Leidenschaft für den Basketball. Wie viele Jungs in seinem Alter war Michael Jordan sein Vorbild und inspirierte ihn zu hartem Training. Die Schinderei machte sich bezahlt, und er übernahm in der Schulmannschaft eine tragende Rolle. Er führte die Kalaheo „Mustangs“ in die Endrunde und wurde 1999 zum „Oahu Interscholastic Association player of the year“ gewählt.
Nach seiner Highschool-Zeit erhielt Julian Sensley einige viel versprechende Angebote von amerikanischen Colleges. Viel wurde ihm zugesagt, doch oft blieb es bei leeren Versprechen, und so entschloss er sich nach einigen turbulenten Jahren zur Rückkehr in seine Heimat. An der „University of Hawaii“ knüpfte er mit der Trikotnummer 41 an seine frühen Erfolge an. Bei den „Hawaii Warrios“, welche die zu Amerika gehörende Inselkette im pazifischen Ozean in der NCAA repräsentieren, spielte Julian Sensley auf der Forward-Position. Schon in seiner ersten Saison 2003/04 erarbeitete er sich einen Stammplatz und startete daraufhin in sämtlichen Spielen. In 33 Partien erzielte er 25 Mal zweistellige Punktwerte und durfte sich zum Ende der Spielzeit zu den erfolgreichsten zehn Reboundern und Assist-Gebern der Saison zählen.
In der Saison 2004/05 präsentierte Julian Sensley eine deutliche Entwicklung, zunehmend übernahm er die Verantwortung in wichtigen Phasen der Spiele. In der Spielzeit 2005/06 setzte „The Prodigal Son“ (der verlorene Sohn), wie ihn die Fans und Mitspieler mit Spitznamen tauften, seine Entwicklung mit überragenden Leistungen fort. Mit durchschnittlich 17,6 Punkten und 5,8 Rebounds pro Spiel führte er die „Hawaii Warriors“ durch die Saison. An seiner Universität spielte er sich in den elitären Kreis der wenigen Spieler, die in die Basketball-Geschichte ihrer Mannschaft eingingen. In nur drei Spielzeiten spielte er sich unter die zehn besten Punktesammler, Rebounder und Assist-Geber und verbuchte als einziger Spieler aus Hawaii mehr als 1000 Punkte und 500 Rebounds während seiner bisherigen Warriors-Karriere.
Julian Sensley ist ein absoluter Allrounder. Bei seiner beachtlichen Körpergröße von 2,07 Metern ist er nicht nur ein guter Rebounder, sondern verfügt auch über einen soliden Wurf. Dank seiner Spielübersicht versteht er es, seine Mitspieler in Szene zu setzen und kann sich beim Zug zum Korb auf seine Athletik verlassen. Auf dem Feld gehört er zu den ruhigen Akteuren, die ohne viele Worte und das Bedürfnis im Mittelpunkt zu stehen ihr Team zum Sieg führen können. Seine Variabilität ist auch den Agenten der NBA-Mannschaften nicht verborgen geblieben, und so wurde er in diesem Sommer bei diversen Mannschaften in der „Summer- League“ vorstellig. Ob ihn sein Weg in die NBA oder in das europäische Ausland führen wird, wird sich noch zeigen.
Julian Sensley könnte zum „X-Faktor“ der deutschen Nationalmannschaft avancieren. Er verleiht der deutschen Auswahl ein Stück Unberechenbarkeit und könnte einen entscheidenden Part in Dirk Bauermanns Erfolgskonzept für die WM 2006 in Japan übernehmen.
Ein sympathischer Koloss
Julian Sensley ist auf den ersten Blick fast ein Mann zum Fürchten, ein durchtrainierter 2,07 Meter großer Koloss. Jedoch nur auf den ersten Blick, denn sobald sein breites freundliches Grinsen auf dem Gesicht erscheint und er locker anfängt mit seinen Mitspielern zu spaßen, weiß man es besser: Julian ist ein sympathischer Typ. 1982 In New Orleans geboren und auf Hawaii aufgewachsen entdeckte er früh seine Leidenschaft für den Basketball. Wie viele Jungs in seinem Alter war Michael Jordan sein Vorbild und inspirierte ihn zu hartem Training. Die Schinderei machte sich bezahlt, und er übernahm in der Schulmannschaft eine tragende Rolle. Er führte die Kalaheo „Mustangs“ in die Endrunde und wurde 1999 zum „Oahu Interscholastic Association player of the year“ gewählt.
In der Saison 2004/05 präsentierte Julian Sensley eine deutliche Entwicklung, zunehmend übernahm er die Verantwortung in wichtigen Phasen der Spiele. In der Spielzeit 2005/06 setzte „The Prodigal Son“ (der verlorene Sohn), wie ihn die Fans und Mitspieler mit Spitznamen tauften, seine Entwicklung mit überragenden Leistungen fort. Mit durchschnittlich 17,6 Punkten und 5,8 Rebounds pro Spiel führte er die „Hawaii Warriors“ durch die Saison. An seiner Universität spielte er sich in den elitären Kreis der wenigen Spieler, die in die Basketball-Geschichte ihrer Mannschaft eingingen. In nur drei Spielzeiten spielte er sich unter die zehn besten Punktesammler, Rebounder und Assist-Geber und verbuchte als einziger Spieler aus Hawaii mehr als 1000 Punkte und 500 Rebounds während seiner bisherigen Warriors-Karriere.
Julian Sensley könnte zum „X-Faktor“ der deutschen Nationalmannschaft avancieren. Er verleiht der deutschen Auswahl ein Stück Unberechenbarkeit und könnte einen entscheidenden Part in Dirk Bauermanns Erfolgskonzept für die WM 2006 in Japan übernehmen.