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Basketball WM 2006 in Japan

Eigene Gedanken und Kommentare zur Basketball WM 2006



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Sonntag, 02. Juli 2006

US-Dream-Team: Eine Frage der Ehre

Von kingcraft, 18:40

US-Dream-Team: Eine Frage der Ehre

Sie sind dazu auserwählt, die Basketball-Hierarchie
in der Welt wieder geradezurücken. Zwei Dutzend Gladiatoren, die die Chance erhalten, dem US-Basketball wieder neuen Glanz zu verleihen. Vorbei sind die Zeiten, als sämtliche Basketball-Nationen vor Ehrfurcht erstarrten, wenn ihnen die NBA-Cracks auf dem Parkett gegenüberstanden. Vorbei die Zeiten, als das US Dream Team seine Gegner reihenweise deklassierte und diese anschließend mit Autogrammen und gemeinsamen Fotos versöhnte.

Spätestens seit dem peinlichen Abschneiden bei den Weltmeisterschaften vor vier Jahren im eigenen Land (6. Platz) und dem dritten Rang bei den Olympischen Spielen in Athen 2004 haben die amerikanischen Superstars ihre Dominanz eingebüßt. Pünktlich zur im Sommer anstehenden WM in Japan soll nun alles wieder besser werden.

Will wieder im Trikot der USA jubeln:Shawn Marion!

In zahlreichen Einzelgesprächen und langen Überlegungen bestimmte US-Team-Manager Jarry Colangelo 25 Spieler, die in Form eines Try outs die zwölf zu vergebenden Team-Plätze untereinander ausmachen werden. Die "Auserwählten" haben sich ihrem Land für die kommenden drei Jahre verpflichtet, werden die USA auch bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking vertreten.

Nachdem Stars wie Kevin Garnett, Tracy McGrady, Jermaine O'Neal, Jason Kidd und Tim Duncan ihre Teilnahme abgesagt hatten, entschied sich Colangelo schließlich für 23 Spieler. Unter ihnen Stars wie Dwyane Wade, Kobe Bryant, LeBron James, Amare Stoudemire und Shawn Marion. Nicht mit von der Partie ist 76ers Guard Allen Iverson. Für Philadelphias Topscorer eine herbe Enttäuschung, hatte er doch bei den Olympischen Spielen in Athen vor zwei Jahren aufopferungsvoll für sein Heimatland gekämpft. Der Scorer passt "nicht ins Konzept", so Colangelo. Der Boss will "einen Ballverteiler, keinen Scorer" auf der Point-Guard-Position. Schade!

Eine Sonderstellung genießt hingegen Heat-Center Shaquille O'Neal. Shaq bekommt die Möglichkeit, erst später zur Mannschaft zu stoßen. Die Entscheidung, ob er spielen wird, liegt einzig und allein beim Superstar. Jetzt müssen die Topstars lernen, ihre eigenen Interessen in den Hintergrund zu stellen. Gelingt es Headcoach Mike Krzyzewski, seine All Stars zu einer Einheit zu formen, so winken dem amerikanischen Basketball endlich wieder
Ruhm, Ehre und glorreiche Zeiten.

US-KADER

Diese 23 Stars kämpfen um einen Platz im US-Team für die WM 2006 in Japan:

Carmelo Anthony (Denver)
Gilbert Arenas (Washington/wahrscheinlich erst nach der WM)
Shane Battier (Memphis)
Chauncey Billups (Detroit/wahrscheinlich erst nach der WM)
Chris Bosh (Toronto)
Bruce Bowen (San Antonio)
Elton Brand (L.A. Clippers)
Kobe Bryant (L.A. Lakers)
Dwight Howard (Orlando)
LeBron James (Cleveland)
Antawn Jamison (Washington)
Joe Johnson (Atlanta)
Shawn Marion (Phoenix)
Brad Miller (Sacramento)
Chris Paul (New Orleans/Okla. City)
Paul Pierce (Boston)
Michael Redd (Milwaukee)
Luke Ridnour (Seattle)
Amare Stoudemire (Phoenix)
Dwyane Wade (Miami)
Lamar Odom (L.A. Lakers)
J.J. Redick (Duke University)
Adam Morrison (Gonzaga University)

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